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Mühltalhof Neufelden

Mühltalhof Neufelden

Long Story Short

Mühltalhof Neufelden

Das kommt dabei heraus, wenn ambitionierte Entwürfe des Wiener Architekturbüros AllesWirdGut auf unsere Handarbeit und unser Herzblut treffen: Regionale Materialien neu interpretiert, Abwechslung im fließenden Rhythmus, Geradlinigkeit mit Zusatzfunktionen, Lichtdesign für perfekte Inszenierungen, Einzelelemente mit Charakter, die dem Gesamtbild erst den richtigen Geschmack verleihen.

In dem seit mehreren Generationen als Familienbetrieb geführten Mühltalhofs in Neufelden konnten wir unser Können bei der Gestaltung der sogenannten Schwarzen Kuchl, des neuen Fine Dining Bereichs, des Wellnessbereichs und einiger weiterer Räume unter Beweis stellen. Das Resultat beweist, was partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenhöhe alles erreichen kann.

Feuer und Flamme

An einem Ort, an dem Mensch und Wasser Entschleunigung finden, steht ein Kleinod des hedonistischen Verweilens: der Mühltalhof. Der Wunsch eines der hierzulande besten Köche (Philip Rachinger), die Küche des in sechster Generation geführten Hotelrestaurants auszubauen und zu erweitern, mündete in der architektonischen Weiterformulierung einer familiären Erfolgsgeschichte: AllesWirdGut interpretiert den Mühltalhof 6.0 als eine Collage aus individuellen, fein abgestimmten und in sich konsistenten Räumen und Situationen, die stets auch als großes Ganzes wirken. So wurde die Küche in den Mittelpunkt des Restaurants verlegt, der Wellnessbereich im Gartengeschoß um formal reduzierte Räumlichkeiten erweitert und dabei klar zum Garten und dem hauseigenen Flussbad hin orientiert. Die sanfte Umgestaltung des Mühltalhof fußt auf der Vision eines ganzen Hoteldorfes mit speziellen Unterkünften. Gleichzeitig mäandriert das Gestaltungskonzept entlang der Spuren der Vergangenheit, legt Geschichten frei und überführt sie mit Respekt in die neue Zeit. Rückgrat der räumlichen Erzählung ist ein langer Steintresen aus lokalem Chloritgneis, der auf die Anmutung von Wald, Wiese und Wasser referenziert. An die Idee einer Marktstraße angelehnt, begleitet das 20 Meter lange Möbel die Besucherinnen und Besucher durch den Tag – von der Rezeption zum Frühstücksbuffet, von Schank und Küchenpass zu den Chef’s Tables im neugestalteten Kaminzimmer. Nuancierte Holzvertäfelungen rahmen die Szenerie und tragen zum gastlich-geordneten Gesamteindruck bei. Die bestehenden Gasträume wurden in ihrer individuellen Qualität gestärkt und formen ein ausdifferenziertes Dreigespann: Während die Stube den Geist der Wirtshausvergangenheit atmet, garantiert die vollverglaste Veranda weiterhin einen besonderen Platz nah am Wasser. Das Kaminzimmer, der Fine-Dining-Bereich des Mühltalhof, wiederum bietet Blicke hinaus und hinein: auf die vorbeifließende Große Mühl genauso wie in die futuristische neue Küchenwerkstatt – offenes Feuer, glühender Kohlengrill und Brotbackofen inklusive. Dementsprechend wurde der Raum atmosphärisch gedämpft und mit kohlschwarzer Wandvertäfelung und Kassettendecke versehen. Der neue Mühltalhof brennt, könnte man also sagen: für das Damals im Morgen, heute.

Die Architektinnen von AllesWirdGut

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